Dresden Leipziger Vorstadt
Die Leipziger Vorstadt gehört zum Ortsamtsbereich Dresden Neustadt und umfasst unser Wohngebiet Oberer Hecht.
Die ältesten Teile der Leipziger Vorstadt entwickelten sich aus bzw. um die Siedlung Stadt Neudorf (1866 eingemeindet). Der Stadtteil war geprägt durch Bahnhöfe und Anlagen der Eisenbahnen nach Leipzig bzw. Schlesien, sowie die Steingutfabrik Villeroy & Boch. 1891 erhielt das Gebiet eine eigene Kirche, die St. Pauli Kirche.
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden weitere Siedlungen zwischen Großenhainer- und Königsbrücker Straße, die im Volksmund „Oppelstadt“ (nach dem damaligen Polizeidirektor Hans Ludwig von Oppell) oder wie auch heute noch „Hechtviertel“ genannt wurden.
Geprägt ist der Stadtteil durch eine überwiegende Blockrandbebauung der Gründerzeit und nachfolgender Jahre, sowie durch 3-geschossige Genossenschafts-häuser im nördlichen Hechtviertel. Bemerkenswert ist auch die „Hansa-Bebauung“ zwischen Großenhainer- und Hansastraße. Vereinzelte Kriegslücken wurden mit Wohnzeilen aus 1960 geschlossen. Das Gelände zwischen Elbe und Großenhainer Straße ist überwiegend durch Gewerbegrundstücke geprägt.
Ein kleines und dennoch recht belebtes Einkaufsviertel mit kleineren Läden, Hotels und Kneipen gibt es im Quartier zwischen Rudolf-Leonhard-Straße, Hechtstraße und Fritz-Reuter-Straße. Weitere Einkaufsmöglichkeiten ergeben sich in den Geschäften direkt im Neustädter Bahnhof.
Durch die Nähe zur Dresdner Heide bietet sich eine Vielzahl an Möglichkeiten für ausgiebige Spaziergänge und Radwanderungen. Konzerte und andere Highligths kann man im „Alten Schlachthof“ und auch in der Ruine der St.-Pauli-Kirche erleben.
Es gibt eine Grund- und eine Mittelschule im Stadtteil. Ein Gymnasium befindet sich im benachbarten Stadtteil der Inneren Neustadt.

