Dresden Pieschen / Trachenberge
Die Ortsteile Pieschen und Trachenberge liegen ein paar Kilometer nördlich der Dresdner Innenstadt...
Pieschen wurde erstmal 1292 urkundlich erwähnt. Nach einem Blitzschlag brannte Pieschen 1674 fast vollständig nieder. Weitere Feuer 1763 und 1805 beschädigten große Teile des Ortes.
Bis ins 19. Jahrhundert dominierten der Obst– und Weinanbau sowie die Imkerei. Durch den Ausbau der Leipziger- und Großenhainer Straße und der Trassenführung der Eisenbahn Dresden – Leipzig, siedelten sich einige Industriebetriebe an. Wichtigste Pieschener Unternehmen dieser Zeit waren die Eschebach-Werke und die Nähmaschinenteile AG. Seit 1882 war Pieschen durch eine Straßenbahnlinie mit Dresden verbunden.
1897 erfolgte die Eingemeindung zu Dresden. Nachdem Pieschen Stadtteil geworden war, entstanden weitere Wohnviertel in meist geschlossener Bauweise, wie Sie auch heute noch typisch sind. Mangelnde Werterhaltung der bestehenden Bausubstanz führte zum schleichenden Verfall, so dass 1989 der Abriss ganzer Straßenzüge vorgesehen war. Durch den politischen Wandel 1989/1990 wurde der Stadtteil Pieschen zum zweitgrößten städtischen Sanierungsgebiet in Dresden erklärt.
In Pieschen gibt es eine Grund- und eine Mittelschule sowie ein Gymnasium.

